…wie Wasser in der Wüste

Dankbarkeit, die…wie Wasser die Wüste erfrischt. Dankbarkeit, die…wie Licht das Dunkel erhellt – so heißt es in dem Lied „Mit allem, was ich bin“ aus der Liturgie „Danke“. So erlebe ich es tatsächlich. Wenn ich anfange, Gott zu danken, indem ich meine Augen auf das richte, was er für mich getan hat und tut, dann werde ich selber erfrischt, bekomme ich neue Kraft. Ich blühe auf! Und wer das schon mal gesehen hat, wie eine Wüste aufblüht, wenn Regen fällt, der kann nur darüber staunen. So will Gott mich erfrischen, wenn ich ihm danke. Wenn ich anfange, Gott zu danken, indem ich mein Herz ausrichte auf ihn und wie er ist, dann wird meine Dunkelheit von seinem Licht erhellt. Manchmal ist es nur ein kleines Licht, wie bei einer Kerze, aber manchmal wird mein Leben geradezu von seinem Licht durchflutet. Egal wie hell das Licht ist – es gibt keine Finsternis mehr. Dankbarkeit vertreibt die Finsternis in meinem Leben. Und ich habe festgestellt – es gibt immer einen Grund auch zu danken. Und dann wird manches, was total finster erscheint, von Gottes Licht beleuchtet – ich kann es dann in seinem Licht sehen.

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zuvorkommend

aus der Jugendlosung: „Mein Gott, ich wollte dir sagen: Ich liebe dich, da hörte ich schon deine Stimme: Du bist mir lieb! Und als ich mich auf den Weg zu Dir mache, sehe ich, du kommst mir entgegen. Bevor ich Dich ‚Vater‘ nenne, höre ich Dich rufen: Mein Kind! Danke. Du kommst mir immer zuvor, um mir nachzugehen.

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unfassbar

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Dieser Satz Jesu am Kreuz drückt die unfassbare Liebe Gottes zu uns aus. Wer kann in dieser Situation an andere denken und ihnen Vergebung zusprechen für das, was sie einem selbst angetan haben? Gott kann, ihm ist nichts unmöglich. Und Gott will! ER hat sich für uns entschieden. Diese unfassbare Liebe gilt mir, seine Vergebung ist grenzenlos. Ich kann nur niederfallen und anbeten.

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Kleider des Heils

Heute Morgen ist mir mein Konfirmationsvers eingefallen, der auch mit der Freude zu tun hat. „Ich freue mich im Herrn und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott, denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet.“ (Jes. 61,10) Gott selbst ist er Grund meiner Freude, denn ich bin in IHM. Wie der Fisch von Wasser umgeben ist und auch noch mit Wasser erfüllt ist, so bin ich in Gott. Und ER hat mir das Heil und seine Gerechtigkeit geschenkt – in Jesus Christus.
Ich habe mir den Vers damals ausgesucht, weil ich etwas Besonderes haben wollte und nicht so einen Allerweltsvers. Heute bin ich dankbar für dieses Wort, denn es hat sich an mir erfüllt.

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Dank und Heil

Beim Nachdenken über den Bibelvers aus der Liturgie „Danke“ ist mir die Geschichte von den zehn Aussätzigen eingefallen. Alle wurden gesund, aber nur einer wurde heil, wirklich heil. Er war nach seiner Heilung nicht nach Hause gegangen, sondern umgekehrt, um seinen Dank zu Jesus zu bringen und ihn anzubeten. War es den anderen so selbstverständlich, geheilt zu werden, dass sie diese Mühe nicht auf sich nahmen, umzukehren und zu danken? Gott sagt: Dankbarkeit ist der Weg, auf dem ich den Menschen mein Heil zeige. Der Samariter hat in Jesus Christus das Heil gefunden, weil er umgekehrt ist, um zu danken. Darum will ich immer wieder mit dankbarem Herzen zu Gott kommen, denn so erfahre ich das Heil, das Gott für mich bereitet hat.

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Zukunft

„Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir“ – das war mal eine Jahreslosung, die mir gerade eingefallen ist. Das ist für mich die Perspektive, die mein Leben und meinen Lebensstil grundlegend verändert. Alles, was ich jetzt zum Leben brauche, habe ich, aber ich werde im neuen Jerusalem auf der neuen Erde so viel mehr bekommen. Ich bin entspannt, habe keine Angst, irgendetwas zu verpassen. Und selbst, wenn das Leben hier schon morgen zu Ende wäre – ich ziehe ja nur ein letztes Mal um – in meine endgültige Heimat. Dort hat Jesus mir schon eine Wohnung bereitet, ich muss gar nichts dafür tun, ich muss mich nicht darum bemühen oder lange suchen – es ist längst alles fertig. Und es wird wunderschön, einmalig, unvorstellbar. Ich freue mich darauf!

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Nie tiefer als…

Ich bin mit der Liedzeile „Wie tief kann ich fallen, wenn alles zerbricht“ aufgewacht. Sie stammt aus einem Lied von Manfred Siebald aus dem Jahr 1979. Ich staune immer wieder über mein Gehirn, wie es plötzlich schon so lange nicht mehr gehörte Lieder hervorbringt. Ich bin mir sicher, dass der Heilige Geist in mir diese Lieder anstimmt. Und da singe ich dann gerne mit: „Wie tief kann ich fallen, wenn alles zerbricht, wenn Stützen und Brücken verschwinden? …Nie tiefer als in Gottes Hand!“ Darauf will ich heute vertrauen.

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Gemeinschaft

Die Bibel betont immer wieder, dass ein Christ ohne Gemeinschaft wie ein Organ ohne Körper, wie ein Schaf ohne Herde ist. Das ist ein unnatürlicher Zustand, denn wir sind zur Gemeinschaft geschaffen. Keiner kann als Einzelkämpfer die Ziele Gottes erreichen. Gemeinsam bilden wir den Leib Christi und jeder einzelne ist auf den anderen angewiesen. Gemeinschaft bedeutet dabei nicht, dass wir hin und wieder gemeinsam einen Gottesdienst miteinander feiern, sondern dass wir unser Leben miteinander teilen. Das können wir wieder in unseren Kleingruppen – Gott sei Dank!
Trotzdem die Frage: wo und wie kannst Du heute Dein Leben mit jemandem aus der Gemeinde teilen, der Dich braucht?

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Demut

„Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen schenkt er seine Gnade.“ – das verstehe ich so: hochmütig sind die, die aus eigener Kraft leben, auf ihre religiöse Leistung vertrauen und auf sich selbst sehen. Demütig sind die, die alles, wirklich alles von Gott erwarten. Es fällt mir schwer, zu sagen, dass ich ohne Gott nichts kann, aber wenn ich der Wahrheit ins Auge schaue, dann kann ich eigentlich nur zu diesem Schluss kommen. Ohne Gott bin ich nichts, aber mit IHM bin ich erhöht – nur wenig niedriger als Gott und mit Ehre und Herrlichkeit gekrönt!

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