fremde Worte

Gestern stieß ich in einem Buch von Joseph Ratzinger auf die Empfehlung, neben dem freien Gebet auch formulierte Gebete zu benutzen, damit man nicht immer nur in den eigenen Gedanken verfangen bleibt. Das fiel mir heute Morgen wieder ein und so habe ich Psalm 16 (wahllos) aufgeschlagen. Niemals hätte ich so gebetet, aber die Worte haben mein Innerstes berührt und ich kam mit Gott darüber ins Gespräch. Ich habe den Psalm einmal laut gebetet und ihn dann Vers für Vers gebetet und mit eigenen Worten Gott darauf geantwortet. Gegen Ende wurde ich innerlich so still, dass gar keine Worte mehr nötig waren – nur das Zusammensein mit Gott. ER ist mein wahres Glück!

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Ein Kommentar für “fremde Worte”:

  1. Aus dem Kalenderblatt „Wort für heute “ zu Psalm 18,20 Rings um mich machte der Herr es weit und frei. Er liebt mich darum half er mir.
    Gedanken dazu von Ute Armbruster-Stephan
    Wenn es manchmal eng wird im Leben, im Alltäglichen im Beziehungsgeflecht, im Beruf, in der Familie, in mir, wenn mir persönlich danach ist, „das Weite zu suchen“ wenn die Enge und die Zwänge mir die Kehle zuschnüren, wenn sich alles falsch anfühlt und alles nach Veränderung schreit,wenn ich panisch nach einem Ausweg aus der Situation suche und keinen entdecken kann – tut es gut, an einen Ort in der Natur zu gehen und dann:
    Einfach nur da sitzen
    Ins Weite schauen
    Den Wind fühlen
    Die Luft riechen
    Den Atem spüren
    Die Stille hören
    Sich in Ruhe fallen zu lassen
    Die Zeit vergessen

    In mir sein und bei dir sein mein Gott. Denn du führst mich hinaus ins Weite und reißt mich heraus aus den finstren Gedanken und Gefühlen. Du trittst leidenschaftlich für mein Leben ein. Du schaffst in der Seele Platz für die Lust am Leben für die Lust an dir.

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